Der Gesangverein Jugendfreund bezauberte am Tag vor dem zweiten Advent mit seinem ersten Konzert nach dem Chorleiterwechsel im Sommer 2024 das Publikum in der Christuskirche in Watzenborn-Steinberg. Beim gemeinsamen Auftritt der rund 60 Stimmen des Männer- und Frauenchors gab es am Ende langanhaltenden Beifall für das abwechslungsreiche Repertoire, das auch mit Solo-Darbietungen aufwartete.
Die heimische Presse berichtete unter der Überschrift „Drei Chöre und drei Solisten viel umjubelt“ über den stimmungsvollen Abend. Hier der Artikel von Roger Schmidt:
Es war ein erstklassiges Konzertereignis im Advent, das die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins Jugendfreund mit ihrem Chorleiter Matthias Schmidt den Konzertfreunden am Nikolausabend in der voll besetzten Christuskirche in Watzenborn-Steinberg boten. Das ausgesuchte Programm zu ihrem Weihnachtskonzert unter der Überschrift der Psalm-Botschaft „Machet die Tore weit“ passte zum bevorstehenden Fest der Liebe. Die musikalische Handschrift von Dirigent Matthias Schmidt war nach etwas über einem Jahr der Rückkehr als musikalischer Leiter zum Jugendfreund nicht zu überhören. Zum klangvollen Konzert trugen auch die beiden Sopran-Stimmen von Anne Kathrin Häuser und Nadja Ostrouschko sowie Tenor Joachim Ensle als Solisten bei.
Ein Zeichen für den Frieden setzten die Glocken der Christuskirche in ihrem fünfminütigen Geläut zu Beginn, bevor Vorsitzende Gaby Häuser sich in ihrer Begrüßung über die dicht besetzten Reihen im großen Kirchenschiff der Christuskirche freute. Der Frauenchor stimmte eingangs Henry Purcells „Sound The Trumpet“ an. Das passte, wie auch das anschließende „Christmas Lullaby“ vom berühmten britischen Komponisten Sir John Rutter mit dem großen Jugendfreund-Chor der Frauen und Männer. Matthias Schmidt selbst komponierte das folgende „Weihnachtliche Abendlied“, das der Männerchor gemeinsam mit Sopranistin Nadja Ostrousho anstimmte. Am Klavier begleitete all dies Pianist Marcus Gemeinder, der auch als Instrumentalist beim „Miracles“ (Kenny G.) solistisch zu hören war.
Leichte Melodien wie beim „One Song“ wechselten mit verspielten Chorklängen beim feierlichen „Carol Of The Bells“, das Freude auf Weihnachten machte. Tenor Joachim Ensle stimmte das festliche „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“ von Robert Stolz an. Anne Kathrin Häuser interpretierte „Marys Boychild“ in der deutschen Version mit heller Stimme, bevor Gaby Schäfer eine Weihnachtsgeschichte rezitierte. Sopranistin Ostrouschko ließ den „Christbaum“ stimmlich leuchten, der Frauenchor wünschte sich „Weihnachtsfriede“. Bing Crosbys „Do You Hear What I Hear?“ war eine klangvolle Friedensbotschaft.
Nach „Mariä Wiegenlied“ und „Mary, Did You Know?“ setzte das festliche „Jerusalem“ von Fritz Ihlau mit den Solostimmen von Häuser und Ensle den Schlusspunkt. Ovationen gab es reichlich an diesem Samstagabend. Die Zugabe folgte mit „Stille Nacht“ und gemeinsam wurde „Macht hoch die Tür“ angestimmt.

